Pandas und Chinesen ohne Kontrabass
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März

Hier im Nujiang- Tal hängen dicke, schneeweiße und schwere Wolken tief in den Bergen, der gesamte Himmel gleicht einer Mischpalette aus Grautönen und vom Himmel fallen- endlich- dicke Regentropfen.

Die gesamte Landbevölkerung kann aufatmen, die diesjährige Ernte wird also doch nicht so schlecht ausfallen, wie befürchtet.

Seit Jahren gab es nicht mehr solch einen trockenen Winter, wie uns eine Englischlehrerin an unserer Schule erklärt. Nur dieses Jahr fehlte im gesamten Südwesten Chinas das Himmelswasser, viele Bauern füchteten um ihre Existent, die Stadtbevölkerung um ihre Versorgung.

Nach den langen Frühlingsfestferien sind die Schüler jetzt zur letzten und anstrengensten Phase angetreten, denn am Ende des Schuljahrs finden die großen Examen statt, die zumindest bei den Neuntklässlern darüber entscheiden, ob sie den Sprung auf die weiterführende Schule schaffen.

Daher wurde uns auch gesagt, dass wir die Neuntklässler nun nicht mehr unterrichten würden, weil die Lehrer diese Stunden unbedingt benötigten, um das Vokabelpensum zu schaffen.

unsere Schüler beim Morgenapell

Daher haben wir jetzt nur noch 7 h pro Woche. Eine Klasse unterrichten wir zusammen, da diese eine echt anspruchsvolle Räuber- und Banditenbande zu sein scheint...:-).

Dann waren wir in Dali, einer relativ großen Stadt, fünf Stunden von Liuku entfernt, um eine Schule anderer Freiwilliger zu besuchen. In Dali leben viele Bai, eine der Minderheiten, und das sieht man auch am Bau- und Kleidungsstil.


Das Klima dort ist allerdings anders, als bei Johanna und mir an der Schule: Alle sind sehr sehr diszipliniert, darauf bedacht, nicht aufzufallen, tragen alle ihre noblen Schuluniformen und benehmen sich im Unterricht der „waiguoren-laushi“ (ausländischen Lehrer) vorbildlich und interessiert.

Morgensport 

Bei uns herrscht ein etwas lockereres Klima, die Schüler sind nicht verklemmt oder schüchtern und machen viel mit uns zusammen (Tischtennis spielen, Singen, Basketball spielen, Chinesisch lernen, …. Was manchmal eben zur Folge hat, dass der Freundinnenfaktor im Unterricht überwiegt und das Unterrichtsgeschehen eher einem kleinen Jahrmarkt gleicht...

Am Wochende wurden hier wieder Tests geschrieben, mal sehen, wie es gelaufen ist.

Zur Zeit sind Johannas Vater und Bruder zu Besuch und bekommen somit einen guten Einblick in das Liukuer Leben samt kulinarischer Köstlichkeiten, den coolen Motos, dem Unterricht, der Landschaft usw.

 


6.4.10 09:32
 


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