Pandas und Chinesen ohne Kontrabass
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Spenden
  Entsendeorganisation
  Dank an Unterstützer
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Baumhaus
   weltwärts
   Jugend im Ausland
   andere Freiwillige
   Cila,Mo& Co
   Julia&Ines
   Andy,Lenny&Gabo
   Eva&Darius
   Hanna&Julia


http://myblog.de/einplatzimreisfeld

Gratis bloggen bei
myblog.de





Tigersprungschlucht

Vor einigen Tagen ging es für uns zusammen mit drei anderen Freiwilligen nach Lijiang zur Tigersprungschlucht.

Der Legende nach soll ein Tiger auf der Flucht den Yangtse Jiang an der schmalsten Stelle der Schlucht (30 m) in einem Satz überquert haben.

Die Tiger Leaping Gorge ist die tiefste Schlucht der Welt und bietet einen grandiosen Blick auf den Jadedrachenberg, welcher eine Höhe von ca. 5500 m aufweist. 


Das Gebiet ist größtenteils touristisch erschlossen, es gibt einen Weg am Fluss entlang, für welchen wir uns aber nicht entschieden haben.

Wir wählten den Wanderweg auf ca. 2500 m Höhe, welcher relativ anspruchsvoll war, zählt diese Route doch zu einer der 10 beliebtesten Wanderstrecken weltweit und gab es an diesem Tag besonders viel Sonnenschein (Sonnenbrand!!!).


Das Schöne beim Wandern jedoch ist, dass nicht nur nach der Arbeit das Vergnügen folgte, sondern auch währenddessen! Den gesamten Weg entlang (16 km) hatte man eine atemberaubende Aussicht auf die Schneeberge und den Fluss, welcher sich so tief unten zwischen den Bergriesen seinen Weg bahnte und dessen Rauschen trotz des gewaltigen Höhenunterschieds in unseren Ohren klang.


Auf den Tourismus eingestellt waren allerdings auch die Einheimischen, welche mit Maultieren bestückt darauf warteten, dass der ein oder andere Wanderer sich für eine bequemere Besteigung entschied, doch wir blieben hart!


Außerdem gab es in einem kleinen Shop eine Frau, die uns erklärte, dass Deutsche doch eigentlich ganz gut sind im Gras rauchen und bot uns im selben Atemzug etwas von ihrem undefinierbaren Schatz an, hübsch verpackt in durchsichtigen Tüten.Wir lehnten ab, den schließlich lagen noch 28 Serpentinen vor uns - Puh!

8 Stunden waren wir an diesem Tag unterwegs und als wir schließlich gegen 19 Uhr im "Half Way Hostel" ankamen, konnten wir es kaum erwarten, endlich etwas zu essen - denn das hatten wir irgendwie nicht eingeplant, sodass unser einiziger Proviant aus Wasser und Keksen bestand:-).


Im Hostel trafen wir auf andere wanderbegeisterte Gesellen, erfreuten uns an der traumhaften Lage (die Toiletten waren zu einer Seite offen, sodass man einen guten Blick auf die Schneegipfel hatte..), kurierten den Sonnenbrand aus und gingen doch recht zeitig zu Bett.

Am nächsten Morgen lagen dann nur noch 1 1/2 h Wanderweg vor uns. Überrascht wurden wir von einem Wasserfall, der unseren Weg kreuzte und uns eine willkommene Erfrischung bot.


Mit einem Mini-Van ging es vier h zurück in die Stadt, unser Fahrer legte dabei wohl nicht ganz so viel Wert auf sein und das Leben seiner Mitfahrer, denn in brisantem Tempo ging es nur Zentimeter am Abgrund vorbei - alles in allem eine lohnenswerte Tour!!!

 


20.5.10 08:45
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(22.5.10 11:08)
Hallo Sissy, hallo Johanna,
eure Fotos sind schon so atemberaubend, wie wahnsinnig toll müssen dann erst mal eure tatsächlichen Wandererlebnisse gewesen sein? Der Bericht macht Lust auf Nachahmung Herzliche Grüße Elisabeth


(22.5.10 17:39)


Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung