Pandas und Chinesen ohne Kontrabass
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Endphase

Das Ende naht, leider viel zu schnell. Lange sahen wir dem Ende aus einer sicheren Entfernung entgegen, doch nun steht es beinahe unmittelbar bevor.

Ein komisches Gefühl, denn immerhin haben wir mehr als neun Monate hier gelebt und es ist ein zweites Zuhause für uns geworden.

Jetzt aber zu einigen Ereignissen aus den letzten Wochen:

Letztes Wochenende fuhr ich nach Fugong, um beim Austeilen der Altkleider in einem Bergdorf zu helfen. Es hatte sich nämlich im Rahmen des Altkleiderprojekts wieder ganz schön was angesammelt und da wurde jede helfende Hand benötigt, um den ca. 2 1/2 stündigen Weg den steilen Berg hinauf zu bewältigen.

Mit unseren großen Rucksäcken ausgerüstet ging es dann los in die atemberaubende Landschaft.


Alles ist voll sattem grün, in den Gipfeln der Berge verfangen sich flauschige Wolken. Trotz der Anstrengung, teilweise ist der Berg echt steil und bei dem schwülen Wetter kommt man auch schnell ins Schwitzen, war es ein gelungener Ausflug. Auch deswegen:

Dankbarkeit spricht aus ihren Augen und das entschädigt endgültig für die Mühen.

Aufgrund der Menge an Kleidung konnte jedes Kind eine Hose, ein Oberteil und eine Jacke o.ä. bekommen. Wir suchten ein Teil heraus und hielten es den Kindern an, um wenigstens etwas zu finden, was einigermaßen passte. 

Es war ein gegenseitiges Geben.

 

Ansonsten haben wir nun unsere letzten Klassen und sind eifrig am Erinnerungsfotoschießen, T-Shirts mit Namen bemalen und Aufwiedersehen sagen.

Es ist teilweise wirklich schwierig mit dem Gedanken zu leben, die Kinder vielleicht nie wieder sehen zu können. Dann steht man in der Klasse und bedankt sich für die geniale Zeit, die man zusammen erlebt hat und dann kämpfen sowohl die Schüler als auch wir mit den Tränen. Allerdings scheint der Abschied auch widerum so irreal, dass wir es gar nicht realisieren können. Naja, da müssen wir jetzt durch! Man sollte sich darüber freuen, dass man überhaupt diese Erlebnisse haben konnte.

Alle mal freundlich lächeln und "Jiezi" (chin. für Aubergine) sagen

 

Bei recht regnerischem Wetter führte es mich neulich mit zwei anderen Freiwilligen auf unseren Berg in Lao Liuku. Alles war matschig, doch oben angekommen lief es sich sehr gut und irgendwann erreichten wir ein kleines Dorf. 

Dort war gerade die Schule aus und uns kamen einige aufgeregte Grundschüler entgegen, die, aus ihrer Reaktion zu schließen, noch nie einen Ausländer gesehen hatten:-). Sie liefen schreiend vor uns weg, kamen dann doch wieder, um uns zu beobachten - die Neugier siegt!

Kruz vor dem Abstieg kam es dann noch zu einer Schlammschlacht und so beschmiert mussten wir dann an den ganzen Bergbewohnern vorbeigehen:D.


Alles in allem: Wir haben viel Spaß hier! China wird uns immer in guter Erinnerung bleiben.

 

25.6.10 09:53
 


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